Blog

Aktuelle Themen in unserem Blog

16.08.2017 | Hat dich auch der Alltag wieder? Eine Geschichte vom Alltag, von Starre & Flexibilität und einer Eule ... | Keine Kommentare

tl_files/upload/gfx/blog/Alltag.jpgDie Schule hat letzte Woche bei uns in NRW wieder begonnen. Aufgewacht bin ich am Mittwoch mit dem Satz „Der Alltag hat uns wieder ….“. Gleichzeitig war da in mir ein Sträuben! Nein, ich will keinen Alltag.

Was ist also der Alltag und wogegen sträube ich mich so?

Um dieser Frage nachzugehen, brauchte ich eine Definition. Unter Wikipedia steht: Unter Alltag versteht man routinemäßige Abläufe bei zivilisierten Menschen im Tages- und Wochenzyklus. Der Alltag ist durch sich wiederholende Muster von Arbeit und Arbeitswegen, Konsum (Einkauf und Essen), Freizeit, Körperpflege, sozialer sowie kultureller Betätigung, Arztbesuche und Schlaf u.v.m. geprägt. Der Alltag wird unter anderem als Gegensatz zum Feiertag oder Festtag bzw. zum Urlaub gesehen (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Alltag)

Alltag ist also der Gegensatz zu einem Feier- bzw. Festtag. Am gleichen Tag las ich in einem Beitrag von Daniela Hutter „das Leben ist ein Fest“. Also das ganze Leben ist ein Fest. Also auch der Alltag. Gegensätzlicher konnten für mich die Aussagen nicht sein. Gleichzeitig spürte ich, dass dies mein Wunsch ist. Ich feiere jeden Tag, berührte mein Herz. Dies ist es, was ich erleben möchte. Ich möchte meinen Tag nicht als „wiederholendes Muster“ erleben.

Ich habe dann meinen Gefühlen, die ich mit Alltag verbinde nachgespürt. Für mich war da eine Schwere und eine Starre. Es fühlte sich wie ein Korsett an, dass meinen Alltag noch einschnürt. Vielfach nehmen wir dies gar nicht war. Es sind aber unsere Gedanken, die uns die Hinweise schenken. Das Satz „ich muss aber ….“ ist hier ein wichtiger Hinweisgeber. Nicht immer, wenn wir meinen, etwas tun zu müssen, ist es wirklich zu diesem Zeitpunkt notwendig. In der Starre erkennen wir gar nicht mehr, dass es auch anders geht.

Dazu eine kleine Anekdote aus meinem Leben: In den letzten Tagen war es sehr heiß. Durch das Aussortieren hatte sich bei mir die Bügelwäsche angehäuft. Sie störte mich sehr. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, diese jetzt nun „abzuarbeiten“. Also fing ich an bei 35 °C. Meine Laune wurde von Korb zu Korb schlechter. Dies blieb auch meiner Familie nicht verborgen. In dieser Situation bin ich nicht auf die Idee gekommen, die Arbeit einfach abzubrechen oder vielleicht sogar an einem Tag zu beginnen, an dem es nicht so heiß ist …...

So ist nun für mich die Frage, was braucht es, damit wir jeden Tag immer mehr als ein Fest sehen und feiern können? Für mich ist es die Flexibilität!
tl_files/upload/gfx/blog/Eule_owl-815745_640.jpg
Aus der Starre hin in die Flexibilität! In der Starre haben wir oftmals einen Tunnelblick. Wir schauen nur nach Vorne und nehmen alles um uns herum nicht mehr wahr! Ein Tier, welches einen wunderbaren Rundumblick hat, ist die Eule.

In der Kinesiologie, d.h. im Brain-Gym gibt es eine wunderbare Übung mit genau diesem Namen. Diese Übung ist für mich ein Schlüssel. Mit diesem Schlüssel könnten wir, wenn wir vor einer verschlossenen Türe stehen (ich habe keine andere Wahl, ich muss jetzt ...) und so unsere vielen anderen Möglichkeiten gar nicht mehr wahrnehmen, dieses Feld wieder aufschließen. So haben wir wieder die Wahl zu schauen, was uns das Leben an Möglichkeiten bereit hält und können dann bewusst entscheiden, was wir als nächstes tun.

Stelle dich dazu einmal aufrecht hin. Drehe nun deinen Kopf zur Seite. Bitte nur den Kopf, die Schulter bewegt sich dabei nicht. Merke dir bitte bei gedrehtem Kopf einen Punkt, den du noch sehen kannst.
Greife nun mit der gegenüberliegenden Hand von oben in deine Schulter hinein und drücke die Muskeln fest zusammen. Dann drehe den Kopf langsam zu dieser Seite und blicke über die Schulter nach hinten. Dabei atme ganz aus und lasse, wenn du magst, den Eulenlaut – Uhuuuuuu – (macht viel Spaß) erklingen. Du kannst aber auch in Gedanken bis 8 zählen. Deine Hand drückt immer noch die Muskeln und gleichzeitig drehst du den Kopf nun mit dem Einatmen über die andere Schulter. Hier atmest du wieder aus. Nun lege den Kopf auf der Brust ab und atme aus. Bitte wiederhole die Übung noch 2 x auf der gleichen Seite.

Jetzt spüre nach:
Fühlt sich die eine Schulter anders an als die andere?
Dann schaue bitte über die Schulter: Kannst du nun auf dieser Seite deinen Kopf weiter drehen?

Da die andere Schulter sicherlich auch das entspannte Gefühl spüren möchte, wiederhole die Übung nun mit dieser Schulter.

Die Eule ist nicht nur eine Übung im Brain-Gym sondern auch ein Krafttier mit folgender Botschaft: „Die Eule lüftet nach und nach den Schleier der Seele. Sie sagt dir, dass du mit der Kraft des Unterbewusstseins arbeiten sollst. Achte auf Programme und Muster, die dich behindern und löse sie auf (aus dem Buch Krafttiere begleiten den Leben, Jeanne Ruland, vlg. S. 119).

Möchtest du mehr Freude & Leichtigkeit in deinem Leben?

Dann lade ich dich ein, starre Muster aufzuspüren, die oftmals im Unterbewusstsein verborgen liegen. Sie zu hinterfragen und zu verändern, schenkt dir eine neue Flexibilität. Mache zur Unterstützung die Übung der Eule morgens und/oder immer dann, wenn das Gefühl der Starre sowie das „ich muss“ sich zeigt.

So kannst du dann immer mehr jeden Tag als Fest sehen und feiern und immer mehr die Leichtigkeit im Alltag spüren. In diesem Gefühl bist du entspannt und wenn du entspannt bist, dann ist es dein Familienleben auch.

Magst du mir von deinen Beobachtungen erzählen?

Brauchst du dabei meine Unterstützung, so bin ich gerne dein Wegbegleiter. Rufe mich an oder schreibe mir!

Zurück