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09.05.2018 | Ich wünsche dir ganz viel Glück, Erfolg & ..... | Keine Kommentare

tl_files/upload/gfx/blog/Viel Glueck.jpgIch wünsche allen Abiturienten für die bevorstehende mündliche Prüfung viel Glück, Erfolg, Gelassenheit und alles, was du dir wünschst, damit du dein Bestens zeigen kannst!

Du hast bisher dein Bestens in der Vorbereitung gegeben! Du bist sicher, dass du gut vorbereitet bist und doch stellst du plötzlich in der Klausur fest:

- dein Kopf ist leer und du kannst dich nicht an das Erinnern, was du gelernt hast oder
- deine Augen erfassen nicht mehr, was auf dem Aufgabenblatt steht und du kannst dich an das Gelesene nicht erinnern oder
- in deinem Kopf „dreht es sich“. Du kannst dich nicht konzentrieren und auf die Aufgaben fokussieren oder …

Vielleicht erinnerst du dich in diesem Augenblick sogar bewusst an frühere Klassenarbeiten, Tests oder Prüfungen, die nicht so gut gelaufen sind. Diese gemachten Erfahrungen speichern wir als Muster in uns. Diese können uns in stressigen Prüfungssituationen dann fast zur Verzweiflung bringen.

Löst die aktuelle Prüfungssituation in uns Stress aus, so erinnert sich der Körper an die alten Erlebnisse und löst damit den Sehnen-Schutz-Reflex aus. Dieser ermöglichte uns in früheren Zeiten unser Überleben, wenn es darum ging, zu kämpfen oder zu flüchten. Unsere Vorfahren suchten dann nach Gefahren und scannten dazu den Horizont ab. Gleichzeitig bereiten sich die Muskeln auf die Flucht oder den Kampf vor. Das Stammhirn übernimmt die Oberhand, denn wir müssen automatisch reagieren und habe keine Zeit zu überlegen. Das logische Denken und das kreative Handeln im Vorderhirn sind in diesem Augenblick nicht möglich. Auch heute hilft dieser Reflex uns noch in Situationen, in denen von uns eine schnelle automatische Reaktion gefordert ist, z.B. ein Autofahrer öffnet die Tür und du als Fahrradfahrer musst schnell ausweichen.

Wir kommen zurück zum Beispiel von oben: Ein Prüfling sitzt mit Prüfungsstress in einer Klausur. Er kann jetzt nicht rennen oder kämpfen, sondern er braucht die Logik und Kreativität seiner beiden Stirnlappen des Vorderhirns.

In diesen Situationen hilft nur die Bewegung. Da in der Prüfungssituation viel Bewegung nicht möglich ist, kann dir hier eine Brain-Gym-Übung mit ganz gezielten Muskelbewegungen helfen. Sie heißt die Fußpumpe: Lege dazu deinen Fuß auf das Knie des anderen Bein. Halte mit deinen Fingerspitzen den Anfang der Wade (unter dem Knie) und das Ende der Wade (an der Achillessehne) fest. Bewege den Fuß dann einige Male auf und ab, bis du das Gefühl hast, dass die Wade weicher wird. Dann wechsele das Bein und wiederhole die Übung.

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