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18.01.2018 | Lassen Sie uns gemeinsam das Lernen verändern! Sind Sie mit dabei? | Keine Kommentare

tl_files/upload/gfx/blog/Trichter.jpgHaben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, welche Fähigkeiten für ein leichtes Lernen notwendig sind?

Wissen wird nun nicht einfach durch einen Trichter in unser Gehirn gegeben …

Nein, das Lernen ist ein Prozess von:

1.    Wahrnehmen
Mit der Sinneswahrnehmung, in der Schule und Ausbildung, im Studium und Beruf sind dies meist die Augen und Ohren, müssen die Informationen erst einmal wahrgenommen werden.

2.    Aufnehmen
Über die Sinnesorgane, z.B. wieder die Augen und Ohren werden dann die Informationen aufgenommen.

3.    Verarbeiten
Das primäre Sehzentrum verarbeitet die Informationen aus der Netzhaut der Augen und das Ohrzentrum alles, was über die Ohren aufgenommen wird. Das heißt, dass aufgenommene Wissen von den Augen und Ohren muss erst einmal an die Zentren weitergeleitet werden.

4.    Abspeichern
Im Gehirn werden die Informationen dann in der rechten und linken Gehirnhälfte verarbeitet. Im Schulalltag wird aber sehr stark die linke Gehirnhälfte angesprochen. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist auch Ihr Alltag geprägt von Struktur, Verstand und Logik. Die rechte Gehirnhälfte mit bildhaftem Denken, Kreativität, Intuition, Phantasie, Kunst und Musik wird viel zu wenig eingesetzt. Zum Abspeichern ist es wichtig, dass beide Gehirnhälften gut zusammenarbeiten.

5.    Erinnern und Abrufen
Sich an Gelerntes zu erinnern und das Wissen, dass im Gehirn gespeichert ist, wieder abrufen zu können, ist ein Schritt, der bei Stress oftmals nicht gelingt. Dies wird dann als Blackout bezeichnet.

6.    Ausdrücken
Das Gelernte mündlich oder schriftlich mit eigenen Worten formulieren zu können, setzt voraus, dass ich mich an das Gelerntes erinnern kann.

7.    Kontrollieren
Meine Erfahrung ist, dass dieser Schritt vielfach viel zu wenig gemacht wird. Bringt mich mein Lernen und Handeln zum gewünschten Erfolg. Dieser Schritt gilt für Schüler sowie auch für die Eltern. Für die Schüler gilt es zu prüfen, ist mein Ergebnis richtig? Kann ich alles, was ich für die Bearbeitung der Aufgabenstellung brauche? Führt mich mein Tun zum Erfolg? Bei den Eltern gilt es z. B. zu schauen, lernt mein Kind so, wie es für es richtig ist? Also weiß ich, mit welchen Sinnesorganen mein Kind am leichtesten lernt und was es bei Stress tun kann, damit es wieder leichter wird? Unterstütze ich mein Kind richtig?

Ich finde, durch die einzelnen Schritte wird deutlich, dass lernen sehr komplex und auch „störanfällig“ ist. Unter Stress funktionieren unsere Sinneswahrnehmung und unser Gehirn nur eingeschränkt.

Schon Albert Einstein sagte:  Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

Wenn also das Lernen bei Ihnen oder Ihrem Kind Probleme macht, dann bringt es nichts, das bisherige lernen genauso zu wiederholen!


Brauchen Sie Unterstützung bei der Veränderung?
 
Seminar: „Das Lernen lernen“

Letztes Jahr habe ich Jens Voigt kennengelernt. Meine beiden Kinder haben ihn inzwischen „getestet“ und er kommt am 03. und 04.02.2018 mit seinem Seminar „Das Lernen lernen“ wieder nach Düsseldorf. Suchen Sie nach Möglichkeiten anders zu lernen, als das Wissen einfach nur stur aus Büchern auswendig zu lernen? Suchen Sie nach Möglichkeiten spielerisch das Gehirn fit zu machen? Jeder Sportler macht auch erst seinen Körper warm … Dann schaue einmal hier.

Seminar: Leichter lernen mit „Brain-Gym-I“ (für die Eltern heißt dies dann meist entspannter leben ...)

Die Zusammenarbeit beider Gehirnhälften und die Aufnahme von Informationen über die Sinneswahrnehmung ist für mich eine wichtige Voraussetzung für leichtes lernen. Unter Stress „schalten“ vielfach Augen und/oder Ohren ab. Die Informationen kommen nicht im Gehirn an und die Gehirnhälften sind nicht mehr miteinander verbunden. Das Lernen wird anstrengend. Es entstehen, z.B. Gedanken wie: Ich kann das nicht. Alle anderen sind besser. Das lerne ich nie … Immer mehr Stress macht sich breit. Bei den Kindern und bei den Eltern! Durch einfach erlernbare Übungen kann der Kreislauf durchbrochen werden. Sind Sie neugierig worden? Wollen Sie mehr darüber erfahren? Hier finden Sie mehr Informationen und Stimmen von Seminarteilnehmerinnen.

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