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10.04.2018 | Meilenstein Einschulung - Sind Sie als Eltern auf die Einschulung Ihres Kindes vorbereitet? | Keine Kommentare

tl_files/upload/gfx/blog/Schulbeginn.pngDie letzten Wochen in der KITA sind angebrochen. Der Tornister ist vielleicht schon ausgesucht und gekauft. Für das Kind ist bereits vieles für den großen Tag vorbereitet.

Aber wie sieht es bei Ihnen als Eltern aus? Sind Sie für diese Veränderung gerüstet?

Der Wechsel von der Kindertagesstätte in die Grundschule ist ein weiterer großer Schritt in der Entwicklung Ihres Kindes. Viele Dinge werden sich mit diesem Wechsel verändern:

 –        Der Tagesauflauf verändert sich.

–        Die Gestaltung des Tages ist nicht mehr so frei. Die Erstklässler müssen sich in einem neuen                      System mit neuen Anforderungen und Regeln zurechtfinden.

–        Viele neue Menschen treten in das Leben der Kinder und auch der Eltern.

–        Die Erstklässler lernen schreiben, lesen und rechnen und noch vieles mehr.

–        …

Mit welchen Gedanken und Gefühlen sehen Sie diesem großen Tag entgegen? Diese sind der Wegweiser, wie Sie auf diese Veränderung reagieren.

Ist da das Gefühl von Freude, Offenheit und Vertrauen? Oder eher das Gefühl von Unsicherheit und  Stress. Wiederholen sich ständig Befürchtungen in Ihrem Kopf? Sind Sie erstaunt, was so alles „in Ihrem Kopf denkt“?

Das Meiste in unserem Leben beeinflusst unser Unterbewusstsein. Es möchte uns schützen. Die  Aufgabe des Unterbewusstseins ist es, eine Situation mit früheren Erlebnissen abzugleichen. Dann liefert es uns in Bruchteilen von Sekunden eine Einschätzung und eine automatische Reaktion.

Diese Vorgehensweise ist sehr alt. Sie hat in der Steinzeit den Menschen das Überleben gesichert. Damals blieb bei einem Angriff eines Säbelzahntigers keine Zeit für logisches Denken. Es musste unmittelbar gehandelt werden.

Nun ist die Schule kein Säbelzahntiger. Aber wenn die Erfahrungen und Erlebnisse der Eltern mit der eigenen Schulzeit und dem Lernen sehr herausfordernd waren, so sind diese im Unterbewusstsein gespeichert.

 Dies ist die Erklärung für

–        ein manchmal „komisches“ nicht genau definierbares Gefühl

–        die sich immer wiederholenden meist negativen Gedanken

–        die automatische Reaktion, in bestimmten Situationen, die wir bewusst nicht wollen und uns nachher fragen: Warum habe ich so reagiert?

Die gute Nachricht ist: Dies können Sie verändern.

Der erste Schritt ist das achtsame Wahrnehmen Ihrer Gefühle und  Gedanken. Oftmals ist dann ein Durcheinander im Kopf. Viele Erlebnisse der eigenen Schulzeit reihen sich wie Perlen auf einem Faden auf.

Nun gilt es beim Auftauchen dieser Erinnerungen eine bewusste Entscheidung zu treffen: Ich kann weiter in diesem negativen Gedankenstrudel bleiben oder ich entscheide mich auszusteigen.

Mir hilft in diesem Fall die Frage: Was kann ich jetzt tun, damit es mir besser geht?

Dies kann sein:

 –        eine Tasse Kaffee oder Tee trinken

–        einen Blick in den Himmel richten (weitet den Fokus)

–        einige Seiten in einem schönen Buch lesen

–        sich bewusst für ein Lächeln entscheiden (dadurch passiert ganz viel im Körper)

–        an etwas riechen, was ich gerne mag

–        Musik hören

–        duschen gehen oder ein Bad nehmen

–        eine Brain-Gym®-Übung anwenden. Malen Sie z.B. eine liegende Acht auf ein Blatt Papier. 10 x mit der rechten Hand, 10 x mit der linken Hand und 10 x mit beiden Händen. Diese Übung verbindet wieder beide Gehirnhälften und wir fühlen uns wohler.

–        beide Hände auf den Bauch legen und bewusst tief ein und aus atmen.

–        …. (Bitte hier Ihre Wohlfühlmomente ergänzen.)

Probieren Sie es aus. Alle diese Wohlfühlmonente verändern Ihr Gefühl und somit auch Ihre Gedanken. Und sind Sie entspannt, so ist es Ihr Kind auch!

Für mich ist es sehr wichtig, dass die Kinder ein eigenes Buch ihrer Schulzeit schreiben können. Dies sollte das Kind möglichst frei von den Erwartungen, Erlebnissen und Erfahrungen der Eltern gestalten können. Die Eltern werden nie wissen, was die Kinder in den vielen Jahren der Schulzeit so alles erwarten wird.

Für mich ist es die  Aufgabe der Eltern, das Kind voll Vertrauen durch diese Zeit zu begleiten. Hierzu ist es richtig, immer in Frieden mit der eigenen Kindheit zu sein. So ist man selbst wieder neugieriger und offener und kann mit dem Kind in einem Dialog stehen. Hier gibt es kein Patentrezept. Jedes Elternteil ist hier aufgerufen, eine für sich stimmige Lösung für einen entspannten Familien-Alltag zu finden. Wichtig dabei ist, dass die Eltern sich wohlfühlen und glücklich sind. So können sie dann ein gutes Vorbild für ihr Kind sein. Dies ist so wichtig, denn Kinder werden nicht erzogen – sie ahmen das Verhalten ihrer Eltern nach.

 Möchten Sie mehr erfahren:

 - Kaufen Sie meinen Impulsgeber „Meilenstein Einschulung – Was Sie als Eltern vorher wissen sollten!“ per Download über meine Webseite.

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Stecken Sie gefühlsmäßig und/oder gedanklich in immer den gleichen Situationen fest und kommen Sie alleine nicht hinaus? Hier kann ein Blick von außen sehr hilfreich sein. Gerne unterstütze ich Sie dabei! Rufe Sie mich an und vereinbaren Sie einen Termin oder schreiben Sie mir: info@petraweber.net.

 

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