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10.08.2017 | Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser ....??? | Keine Kommentare

tl_files/upload/gfx/blog/Vertrauen_Feder.jpgVertrauen ist gut, Kontrolle ist besser .....???
Dieser Satz war heute auf einmal in meinem Kopf. In mir sträubte sich alles direkt!! Mein Kopf sagte: „Nein, das stimmt doch nicht. Wir brauchen doch ganz dringend das Vertrauen ….. in uns selbst, dass wir unsere Aufgaben und Herausforderungen erfüllen und dabei auch unsere eigenen Bedürfnisse spüren und ihnen nachgehen ….in unsere Kinder, dass sie sich so entwickeln, wie es gut für sie ist ….. ins Universum und Mutter Erde, dass sie uns unterstützen, dass wir die Hinweise und Botschaften erkennen, die uns in Form von Gedanken, Zahlenkombinationen, Krafttieren, Heilsteinen, Bildern oder wie auch immer geschickt werden.

Was ist dies in mir, dass da sagt, „Kontrolle ist besser“? Ich muss alles in der Hand behalten und kontrollieren. Ich muss wissen, was das Beste ist, was die nächsten Schritte sind, in welcher Reihenfolge ich die Dinge zu erledigen habe. Ich steige dann in das Hamsterrad ein und das Gefühl „ich muss jetzt dies und jenes erledigen“ ist ganz präsent. Das Wahrnehmen des Gefühls, was ich dann fühle, während ich dieser Tätigkeit nachgehe, ist oftmals nicht möglich. Ich lasse es nicht zu oder das Angetrieben sein überdeckt vieles. Müdigkeit, Hunger, Durst, Erschöpfung, vielleicht auch das Gefühl, dass ich dies ja nicht machen möchte ….. Das bewusste Wahrnehmen des Gefühls ist ein erster Schritt hin zu mehr Klarheit und oftmals der erste Schritt hin zu einer Veränderung. Zu einer Veränderungen, von der wir nicht wissen, wie sie aussehen wird und daher unser Vertrauen braucht.

In diesem Gefühl, alles kontrollieren zu müssen, verlieren wir die Verbundenheit zu uns selbst und auch zu unseren Kindern. Wir stehen in keiner vertrauensvollen Beziehung mehr, sondern geben vor, was und wie es getan werden muss. Wir überwachen, bevormunden und kontrollieren die Kinder und gleichzeitig packen wir unseren Tagesablauf voll mit Aufgaben, setzen uns unter Druck und kontrollieren die Erledigung und Fertigstellung.

Das fatale daran ist: Das meiste von all dem läuft unterbewusst ab. Spüren tun wir dies oft erst, wenn die Leichtigkeit, die wir uns so sehr wünschen, die wir im Urlaub fühlen, im Alltag ganz langsam wieder verloren geht und die alten Gewohnheiten wieder Einzug halten.

Dieses durfte ich am Wochenende ganz bewusst wahrnehmen und erkennen. Die letzte Woche war bei uns zu Hause ganz entspannt. Ich widme mich zur Zeit sehr dem Aussortieren, Aufräumen und Möbelrücken. Ich spürte so das Gefühl, im Flow zu sein. Alles fühlte sich leicht an. Am Samstag dann traf ich bei uns im Dorf die ersten Eltern wieder. Es fielen so Aussagen wie, am Mittwoch fängt ja die Schule wieder an, noch sind die Kinder so entspannt, es ist so schön zu Hause oder ich bin gespannt, wie mein Kind, den Schulwechsel meistert, wie das alles so wird …. Ich erinnere mich noch an meine Aussage: Wir als Mütter haben es selbst mit in der Hand, wie es sein wird. Sind wir entspannt, dann sind es unsere Kinder auch …. Ergänzen könnte ich dies heute noch durch, vertrauen wir ihnen, dann wird es für alle entspannt und es fühlt sich leicht(er) an ….

Unbewusst machten diese Aussagen von Samstag aber etwas mit mir. Am Sonntag wachte ich auf und die Leichtigkeit war mir irgendwie abhanden gekommen. Es war nichts für mich erkennbares passiert. Samstag habe ich erst weiter aussortiert. Dann haben wir im Garten gesessen, gegrillt und erzählt. Alles war wunderbar.

Was war aber dann passiert?

Neben unseren eigenen Gedanken, Prägungen des Elternhauses und Verhaltensmuster wirken auch die Gedanken aller anderen als Kollektiv auf uns. Am Mittwoch startet bei uns wieder die Schule, für viele Mütter ist der Urlaub spätestens dann zu Ende und das Arbeiten beginnt wieder. Schnell sind wir dann wieder in unseren alten Abläufen, in der Routine des Alltags, in Verhaltensmustern und Gedanken …

Dies muss ich wohl gespürt haben …. So sehe ich den Satz „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ als Geschenk. Er ist eine Botschaft für mich, noch mehr das Vertrauen in meinen Alltag zu integrieren. Zu schauen, wo braucht es Veränderung. In meinem Denken, in meinen Abläufen, in meinem Handeln. Hin zu immer mehr Vertrauen und Leichtigkeit in meinem Leben.

Möchtest auch du in deinem Alltag Veränderung, so musst du deinen Alltag verändern. Wenn du nichts veränderst, wird sich nichts verändern.

So sende ich dir die Frage:

Wo braucht es in deinem Leben Veränderung? Veränderung für ein mehr an Vertrauen und Leichtigkeit für dich.

Ich verrate dir hier einmal meine Veränderung. Seit zwei Wochen habe ich täglich eine 15 Minuten Pause mitten im Tag. Ich habe dies Zeit für die Seele genannt. In dieser Zeit lege ich mich hin. Ganz entspannt. Meist gelingt mir dies auch. Manchmal schlafe ich kurz ein. Bin dann aber bisher immer nach 15 Minuten wieder von selbst aufgewacht. Einige Mal auch mit einem inspirierenden Gedanken aus meinem höheren Bewusstsein …. Ein Gedanke, der das Vertrauen braucht, damit er umgesetzt wird, hin zu mehr Leichtigkeit im Alltag!

Was nimmst du dir vor? Wo möchtest du für dich persönlich eine Veränderung in deinem Alltag?

Trage dies konkret in deinen Kalender ein und schenke dir täglich diese Zeit!
Um dies zu tun, musst du etwas anderes sein lassen. Freue dich über deinen ersten Schritt hin zu mehr Leichtigkeit in deinem Alltag. Brauchst du Unterstützung beim Auffinden deiner Verhinderer für mehr Vertrauen und Leichtigkeit im Alltag? Dann rufe mich an oder schreibe mir! Wir finden dann ganz individuell für dich eine Lösung!

Magst du deine Ideen und Gedanken mit uns teilen? Dann freue ich mich über deinen Kommentar unten im Kommentarfeld!

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