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07.04.2018 | Welche "Nervennahrung" dich vor und in Prüfungen stärkt | Keine Kommentare

tl_files/upload/gfx/blog/Ernaehrung.jpgWOW! Heute erscheint ein erster Gastbeitrag in meinem Blog. Geschrieben wurde er von Heilpraktiker Robert Appuhn . Seit Anfang 2015 habe ich an ihn meine Praxis an den Tagen untervermietet, an denen ich in den Grundschulen arbeite. Ich freue mich sehr, über das erweiterte Angebot, das nun in den Räumen auf der Börchemstrasse 10 zu finden ist.

Zu den Arbeitsschwerpunkten von Robert Appuhn zählen neben den Naturheilverfahren, der Akupunktur, der Chiropraktik, der Homöopathie, der alternativen Schmerztherapie auch die Ernährungsberatung. So hat er heute sein Wissen rund um das Thema "Ernährung vor und in Prüfungen" allen Abiturienten und Eltern sehr komprimiert zusammengestellt:

Eine gute Klausurvorbereitung beinhaltet nicht nur frühzeitige Planung und strukturiertes Lernen in den individuellen Leistungsphasen sondern ebenfalls erholsames Schlafverhalten und gesunde Ernährung.

Vor allem in den letzten Wochen vor Prüfungen sind Ernährung und genügend Schlaf wichtig für Körper und Gehirn, um Aufnahmefähigkeit, Erinnerungsvermögen und Stressresistenz zu fördern. Obwohl man mit  1 Woche Ernährungsumstellung vor einer Prüfung schon viel bewirken kann, empfiehlt es sich in längeren Lernphasen auch mal 4 Wochen vorher anzufangen, damit der Körper genug Zeit hat sich umzustellen. So haben Nährstoffe längeren Einfluss auf den Körper und können sich gerade in der wichtigen Lernphase entfalten.

Je nach individueller Ernährung gibt es generell Empfehlungen, die in der Lernphase Konzentration und Aufnahmevermögen verbessern:

- Mit gesundem Frühstück in den Tag starten und dem Körper und Gehirn Energie zur Verfügung stellen (Vollkornbrot, Eier, Müsli, Obst). Wichtige Nährstoffe für das Gehirn wie z.B. Vitamin B1. Diese stecken v.a. in Vollkornprodukten, Bananen und Nüssen und können auch gut eine Zwischenmahlzeiten bilden.
- Viel Flüssigkeit trinken ( v.a Wasser und Tees), um die Fließeigenschaft des Blutes zu verbessern, was auch dann die Durchblutung im Gehirn fördert.
- Verzicht auf zuckerhaltige Getränke v.a. in der Lernphase (Cola, Limo, pure Säfte in größeren Mengen), da hier sehr viel Zucker enthalten ist, was zu einem Blutzuckeranstieg führt und so die Gehirnleistung reduziert.
- Aus diesem Grund sollten auch Mahlzeiten nicht unmittelbar vor einer Lernphase eingenommen werden, sondern es empfiehlt sich erst mind. 1 Std. nach einer großen Mahlzeit die Lernphase zu beginnen. Ansonsten befindet sich ein großer Teil des Blutes zur Verdauung im Magen bzw. Darm und fehlt so im Gehirn.
- Schwer verdauliche Mahlzeiten mit Fast Food oder viel Kohlenhydraten ( Pommes, Nudeln, etc.) sollten mit leichteren Mahlzeiten ersetzt werden wie z.Bsp. Reisgerichte mit Gemüse, Salate, etc. . Generell sollte der Gemüse- und Obstanteil in den Mahlzeiten und den Zwischenmahlzeiten erhöht werden, um so dem Körper gesunde Nährstoffe für mehr körperliche und geistige Leistung zu bieten.
- Für erholsamen Schlaf ist es von Vorteil späte Nahrungsaufnahme und hohe Trinkmengen vor dem zu Bettgehen zu vermeiden, damit Magen-Darm sowie die Nieren nicht in der Nacht aktiv sein müssen, was zu unruhigem Schlaf führt.
- Um dem Gehirn und Geist die Möglichkeit zum Abschalten zu geben, sollte man nicht unmittelbar von der Lernphase in die Schlafphase übergehen und vielleicht noch ein entspannendes Buch lesen.

Am Tag vor der Klausur sollte man auf Folgendes achten:

Nachtlernaktionen aufgrund von mangelnder Vorbereitung oder Unsicherheit bezüglich des Lernstoffes bewirken in der Regel Schlafmangel und erhöhten Stress durch mangelnde Erholung am Tag der Klausur. Der Versuch sich etwas noch ins Kurzzeitgedächtnis „einzuprügeln“ ist vom Lernstoffumfang abhängig und empfiehlt sich eher nicht, da es häufig eher zu Stress und Verwirrung führt. Lieber am letzten Tag eine leichte Lerneinheit und abends etwas Entspannendes machen.

Verpflegung während der Klausur:

Ein ausreichendes ausgewogenes Frühstück (Orangensaft, Müsli oder Vollkornbrot, Obst) bildet die Grundlage für gute Energie in der Klausur. Dauert aber eine Klausur länger als 1 Std und der Abstand zum Frühstück nimmt zu, so sollte man gut vorbereitet mit Verpflegung in die Klausur gehen:
- Eine Flasche Wasser oder verdünnte Saftschorlen (Traubensaft, Apfelschorle) eignen sich gut für die Flüssigkeitszufuhr während einer längeren Klausur.
- Bananen bilden optimale Energieträger, wobei hier der Körper von der langfristigen Energiezufuhr von Bananen profitieren kann. Vollkornbrote können auch eingesetzt werden, aber man sollte lieber nicht zuviel essen und kein Sättigungsgefühl aufkommen lassen, da hier wieder dann mehr Blut im Magen-Darm als im Gehirn ist.
- Traubenzucker (Dextro Energy) empfiehlt sich bei starkem Leistungsabfall eher zum Ende einer Klausur, wobei eher noch ein Stück Banane in Einsatz kommen sollte, da Traubenzucker zwar kurzfristig den Blutzuckerspiegel erhöht, es aber auch zu einem starken Abfall danach führt, was eine Leistungsminderung mit sich führt.

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